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Wochengedanken zum Hirtensonntag - Misericordias Domini 2023

Liebe Lesergemeinde!

Bevor das Kreuz zum Zeichen des Christentums wurde, war in den ersten Christengemeinden das Bild vom Guten Hirten prägend. Älteste bildliche Darstellungen, z.B. in den Katakomben Roms, zeigen Jesus als den Guten Hirten. Und dieses Bild vom Guten Hirten transportiert ja auch die Vorstellung von Verbundenheit, Nähe und Geborgenheit.

Aber über diese Gedanken hinaus beschreibt Petrus das Hirtenamt weiter: Jesus ist der Gute Hirte, der sein Leben für die Schafe läßt (vgl 1 Petrus 2,21b-25).

Für unsere Sünden ist Jesus ans Kreuz gegangen und hat sie mit in den Tod genommen. Diese Befreiung von Sünde und Schuld macht mich frei, mein Leben zu verändern. „Ich bin eben so“, gerne als Entschuldigung gesagte Worte, gelten da nicht mehr, denn  dadurch, dass Jesus alle Schuld von uns genommen hat, hat er uns erlöst zu einem neuen Leben.  erste Petrusbrief spricht darüber hinaus von  Jesus, als Hirte meiner Seele! „Ihr wart wie irrende Schafe, jetzt aber gehört ihr zu dem Hirten und Bischof eurer Seele. Ihr seid sein Eigentum geworden, seid mit ihm verbunden.“

Er ist wie ein Hirte, der dich liebt und der dich kennt und dich bei deinem Namen nennt. Bei ihm geht es um eine Beziehung, um Hingabe in Gegenseitigkeit: Der Hirte, der sich für mich einsetzt und nun darauf wartet, dass ich ihm folge. Daraus soll eine Beziehung werden, die deiner Seele gut tut.

Eine Beziehung, die dich trägt und hält im Leben und im Sterben.
Eine Beziehung, die dein ganzes Leben umfasst und verändert,
ja neu ausrichtet auf Jesus, den Christus,
auf deine Mitmenschen;
auf die Welt.

Amen.

Foto von joseph d'mello auf Unsplash

Gebet

Du guter Hirte, Jesus Christus. bist für uns in den Tod gegangen, um uns aus den Stricken der Sünde und des Todes zu erlösen.

Oft sind wir gefangen in unserer Sorge. Zeige uns den Weg, den wir gehen sollen, leite uns mit deinem Geist, gib uns Mut und Entschlossenheit, deinen Fußstapfen zu folgen und öffne unsere Herzen und Sinne für deinen Welt.


Amen.

 

Segen

Gott,
Du berufst uns zur Freiheit,
Doch wir nehmen sie nicht wahr.
Viel zu sehr verfangen wir uns im Durcheinander unseres Lebens.
Schnell überhören wir deine Stimme und deine Botschaft.

Öffne unsere Herzen und Sinne für deine Liebe,
damit wir unsere Freiheit nutzen,
für die Menschen und die Welt einzutreten.
Amen.

 

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